Rechtschreibung in der Grundschule – spielerisch und regelmäßig üben
Ratgeber für Eltern · Stand: 26.10.2026
In der Grundschule lernen Kinder erst, so zu schreiben, wie sie sprechen – und dann Schritt für Schritt die Regeln, die davon abweichen. Eltern können dabei viel helfen: nicht mit langen Übungsstunden, sondern mit kurzen, regelmäßigen Einheiten, die Spaß machen.
Was Kinder in der Grundschule nach und nach lernen
- Lautgetreues Schreiben – Wörter, die man so schreibt, wie man sie hört (Oma, Hose, Sofa).
- Besondere Buchstabengruppen: sch, ch, ei, eu, au, pf, qu.
- Kurze Vokale: doppelte Konsonanten (Sonne, Mutter), ck und tz (Decke, Katze).
- Lange Vokale: ie (Biene), Dehnungs-h (Zahl, Uhr), ß (Fuß, groß).
- Ableiten und Verlängern: ä und äu (Hände von Hand), b/d/g am Ende (Hund – Hunde), die Endung -ig (König – Könige).
- Nomen mit Artikel und Mehrzahl und erste Verbformen.
Wann genau welche Regel drankommt, unterscheidet sich je nach Bundesland und Lehrwerk.
So unterstützen Eltern zu Hause
- Kurz und regelmäßig: lieber 10 Minuten täglich als eine Stunde am Wochenende.
- Loben, was richtig ist: Rückmeldung zu jedem Fehler, aber auch sichtbarer Fortschritt.
- Abwechslung: Wörter schreiben, Lückenwörter, Buchstabensalat, Reimwörter – das gleiche Wort in verschiedenen Spielen festigt die Schreibung.
- Ziele setzen: eine Wochenaufgabe mit kleiner Belohnung motiviert.
Wie SchreibMama spielerisch übt
- Wörter anhören und aufschreiben, mit sofortiger, buchstabengenauer Korrektur.
- Rund 800 Übungswörter, geordnet nach den Regeln oben: Doppelkonsonanten, ck, tz, ie, Dehnungs-h, ß, ä, ch, sch, pf, -ig.
- Sieben Lernspiele mit den eigenen Übungswörtern: Wort-Detektiv, Welches ist richtig, Lückenwort, Artikel-Sortierer, Buchstabensalat, Fehler-Detektiv und Klingt gleich.
- Das Wortall: jedes geübte Wort ist ein Planet, der bei richtiger Schreibung in Bronze, Silber und Gold leuchtet.
- Ziele mit Belohnung, die Eltern selbst festlegen, und ein Profil pro Kind.
SchreibMama setzt voraus, dass ein Kind schon einzelne Wörter lesen und schreiben kann. Für das erste Schuljahr, in dem Buchstaben gerade erst gelernt werden, ist die App noch zu früh.
Häufige Fragen
Ab welcher Klasse eignet sich SchreibMama?
Sobald ein Kind einzelne Wörter sicher lesen und schreiben kann – meist ab der zweiten Klasse. Für das erste Schuljahr ist die App in der Regel noch zu früh.
Wie macht SchreibMama das Üben spielerisch?
Mit sieben Lernspielen, die die eigenen Übungswörter verwenden, dem Wortall, in dem richtig geschriebene Wörter als Planeten leuchten, und mit Zielen, für die Eltern eine Belohnung festlegen.
Können Geschwister die App gemeinsam nutzen?
Ja. Jedes Kind bekommt ein eigenes Profil mit eigenem Lernstand. Mehrere Profile gehören zu SchreibMama Pro.
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